Glaube tut gut. Wir haben erfahren, dass wir in jeder Lebenslage in Gottes Händen geborgen sind. Liebe ist ein Tätigkeitswort.
Herman van Veen
Quelle

Was uns bewegt

Gott fängt immer wieder neu mit uns an. Er erfindet für uns ein Morgen, bevor wir unter der Last unserer eigenen Gegenwart zerbrechen. Wo Menschen aufhören, sich gegen Gott zu stellen, entsteht ein Freiraum der Liebe. Wir nennen diesen Freiraum Gemeinde.

Gemeinde heißt: Mittendrin im Leben sein, aber sich nicht darin verlieren. Verbunden getrennt sein – in solidarischer Distanz. Weil wir an einen aktiven Gott glauben, der auch in unser Leben eingreift, wenden wir uns anderen Menschen zu.

Ja, wir wollen anderen gut tun. Wir wollen dazu beitragen, dass auch andere Menschen Gott erleben. Er hat aus dem Nichts eine ganze bunte Welt gemacht. Er kann Resignation in Freude verwandeln. Er führt aus der Enge in die Weite. Er hat Macht, Kraftlosigkeit durch neue Energien zu ersetzen. Um das zu tun, braucht Gott auch uns.

Unsere Grundlage ist die Bibel. Sie hilft uns, Kontakt zu machen mit dieser Wirklichkeit, die größer ist als wir und die uns trägt. Wenn wir gemeinsam die Bibel lesen, können wir Gottes Liebe spüren. Mit neuer Offenheit können wir dann darüber sprechen, was Gott für uns tut. Er schützt alle Versuche, sich nach ihm auszustrecken.

Wir wollen mit offenen Augen in unserer Nachbarschaft leben, damit wir entdecken, wo Gott uns braucht. Wir bitten Gott um Mut und Weisheit für kleine Schritte.

Versuche, Menschen zu missbrauchen oder unter falschen Vorwand zu benutzen, wollen wir entlarven. Wir brauchen Durchblick für das, was ist, und für das, was kommt. Wir verlieren Gott und uns selbst, wenn wir uns in Scheinwelten flüchten. An Gottes Stelle treten dann faszinierende Waren. Alles wird zum Geschäft. Sogar unser eigener Wert wird verhandelbar. Oft genug erliegen wir dieser Versuchung.

Sich ausliefern? Ja! Aber nur der echten Liebe.