Das Adventhaus Gera liegt in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs. Mitten in der Stadt – und doch ein Ort der Stille.
Das ist unser Adventhaus.

Unser Gemeindezentrum

Im Frühjahr 1952 begannen die Aufräumarbeiten auf einem Trümmergrundstück in der Handwerkstraße. Die Geraer Baufirma Alfred Bärwolf wurde mit der Bauausführung beauftragt. Am 20. Januar 1953 erfolgte der erste Spatenstich. Der Entwurf für das Adventhaus Gera stammt vom Weimarer Architekten Feddersen. Beim Bau halfen auch Mitglieder der Gemeinde. Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit wurde das Adventhaus Gera am 12. Juni 1954 eingeweiht. Das Adventhaus war der erste Kirchenneubau in Gera nach dem Ende des 2. Weltkrieges.

Der Architekt Günther Hahnebach beschrieb unser Gemeindehaus wie folgt: „In einer stillen Nebenstraße eingeordnete Baugruppe bestehend aus Gemeindehaus und Saalkirche. Die Kirche mit beherrschendem Walmdach und traditionellen hohen Saalfenstern mit Segmentbögen – analog Formen des Kirchenbaus im Spätbarock. Das Erscheinungsbild entspricht einer zurückgenommenen traditionellen Architekturauffassung. Der Kirchenraum in schlichter Raumgestaltung der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Kirchensaal mit Empore, Apside mit Kreuz und Predigtpult. Deckengestaltung mit einer flachen Segmentwölbung mit Kassettengliederung. Die Farbgestaltung des Raumes in unterschiedlichen Holztönen. Die Straßenbindung wird vom Gemeindehaus aufgenommen und durch den Rücksprung des Saalbaus als markanter Baukörper hervorgehoben. Der Haupteingang zur Kirche durch Freitreppe und auskragende Dachform im Straßenraum akzentuiert. Das Vestibül mit Treppenaufgang zur Empore und einen Gemeinderaum im Obergeschoss als Raum der Besinnung durch Skulpturen und Bildwerk geprägt.“
(Quelle: Persönliche Kommunikation der Autors mit A. Erben)